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Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind mit der Bodenanalyse sicher

Landwirtschaftliche Erzeugnisse sind mit der Bodenanalyse sicher
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Dienstag, 5. März 2024

Der Boden, der Nährstoffe, Mikroorganismen und viele Mineralstoffe für die Pflanzen enthält, kann aus natürlichen oder menschlich verursachten Gründen seinen Nährwert verlieren. Die Wiederherstellung der Nährkraft des Bodens ist mit Düngemethoden möglich, die auf der Grundlage der Analyseergebnisse durchgeführt werden.

Der Boden, in dem alle Lebewesen der Erde direkt oder indirekt ihre Lebensgrundlage finden, wird umso fruchtbarer, je besser er mit der richtigen Technik geschützt wird. Dadurch profitiert sowohl der Agrarsektor, als auch wird den Menschen der Verzehr gesunder und sicherer Lebensmittel ermöglicht. Damit die auf einem Grundstück oder Feld wachsenden Pflanzen gesund und von hoher Qualität sind und eine landwirtschaftliche Produktion mit hohem Ertrag erzielt wird, müssen der Boden gekannt und seine Defizite und Bedürfnisse im Voraus ermittelt werden. Dafür ist die Bodenanalyse ein wichtiges Thema. Wird der Boden entsprechend dem erhaltenen Ergebnis betreut, trifft das Saatgut auf einen gesunden Boden; es kann sich während seiner Lebensdauer selbst schützen und reichlich schmackhafte Erzeugnisse liefern.

Was ist eine Bodenanalyse? 
Die Bodenanalyse ist im weitesten Sinne ein wissenschaftlicher Labortest, der die physikalischen und chemischen Eigenschaften von Proben ermittelt, die nach geeigneten Kriterien von einem bestimmten Feld oder Grundstück entnommen wurden. Anhand dieser Testergebnisse werden die Nährstoffe ermittelt, die die auf dem Boden vorgesehenen Pflanzen benötigen, die im Boden aber fehlen.

Warum eine Bodenanalyse? 
Der Boden, der die für Pflanzen notwendigen Nährstoffe und viele Mineralstoffe enthält, kann aufgrund von Faktoren wie falscher Düngung, unbedachter Bewässerung, Wasser- und Umweltverschmutzung, Erosion, Dürre und Versauerung seine Fruchtbarkeit verlieren. Mit der Bodenanalyse werden die Nährstoffmenge in der Bodenstruktur, die vorhandenen Elemente und die Eignung für die vorgesehene Pflanze untersucht, sodass Landwirte bei Fragen wie Produktauswahl, Aussaat und Düngung die richtigen Schritte unternehmen können. Wenn Landwirte nach dem Ergebnis der Bodenanalyse handeln, ist gewährleistet, dass das aus dem Boden gewonnene Erzeugnis gesund sowie von hoher Qualität und hohem Ertrag ist.

Analysebasierte Düngung 
Bei der analysebasierten Düngung müssen vor allem die Boden- und Blattanalyse von Fachleuten ausgewertet und eingerichtet werden. Eine richtige und geeignete Düngung ermöglicht eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sowie einen geringeren Wasser- und Stromverbrauch. Damit leistet sie einen Beitrag für die Umwelt und die Wirtschaft des Erzeugers .

DARAUF IST ZU ACHTEN!

Damit die Bodenanalyse nicht irreführend ist, also die Düngeempfehlungen angemessen erfolgen, muss bei der Probenahme auf einige Techniken geachtet werden.

Zeitpunkt der Probenahme: Die Bodenprobe sollte je nach Jahreszeit zu Zeitpunkten entnommen werden, an denen der Boden weder trocken noch nass ist, mindestens 1,5–2 Monate vor der Düngung oder Aussaat. 

Probenahmepunkte: Bei der Entnahme der Bodenprobe ist es wichtig, das gesamte Feld oder Grundstück zu berücksichtigen. Werden Proben für verschiedene Anbauflächen oder Kulturen entnommen, ist es richtiger, für jede Fläche oder Kultur gesonderte Proben zu bilden. So können Düngepläne erstellt werden, die den Bedürfnissen jeder Region oder Kultur entsprechen. 

Ermittlung ungeeigneter Stellen: Werden Bodenproben aus Sümpfen, von Bachufern, Weg- und Gebäuderändern, stark salzhaltigen Bereichen, Bereichen, auf denen zuvor Kalk oder Dünger ausgebracht wurde, Stellen, an denen Ameisen und Maulwürfe Erde aufgehäuft haben oder Tiere gelegen haben, Bereichen mit Bewässerungskanälen und Pfützen oder von Böden bzw. Flächen entnommen, auf denen zuvor Stoppeln verbrannt wurden, können die Analyseergebnisse falsch ausfallen.

FÜR EINE UMFASSENDE ARBEIT BEI BODENANALYSEN …

Das YLDZ-Labor, ein Beteiligungsunternehmen der Yıldızlar Yatırım Holding, richtet seine Arbeit im Interesse sowohl der Wirtschaft des Landes als auch der Landwirte und des Ökosystems, in dem sie sich befinden, aus. Es unterstützt die Gewinnung hochwertiger Erzeugnisse in der landwirtschaftlichen Produktion und einen ausreichenden wirtschaftlichen Ertrag aus den eingesetzten Ressourcen und führt mit der Zulassungsbescheinigung des Ministeriums für Landwirtschaft und Forstwirtschaft und der TÜRKAK-Akkreditierung Analysen von Boden, Bewässerungswasser, Dünger und Pflanzen mit 116 Parametern durch.

Das YLDZ-Labor berät Landwirte als Ergebnis einer umfassenden Arbeit bei Bodenanalysen richtig, welche Düngerart für welche Kultur, in welcher Menge und zu welchem Zeitpunkt zu verwenden ist. Landwirte, die diese Informationen umsetzen, schneiden in ihrer landwirtschaftlichen Produktion wirtschaftlich besser ab.

WIR MÜSSEN UNSERE BÖDEN GEMEINSAM SCHÜTZEN
YALÇIN ÖZ | LEITER DES YLDZ-LABORS

Der Boden, der das Fundament der landwirtschaftlichen Produktion bildet, ist die Hauptlebensgrundlage der Pflanzen, des ersten Glieds der Nahrungskette. Die Wechselwirkung von Boden und Pflanzen bildet den lebenswichtigen Kreislauf, der das gesunde Funktionieren des Ökosystems sichert. Die Störungen bei Lebensmittelversorgung und Lieferkette während der Pandemie haben die Bedeutung dieses Kreislaufs einmal mehr gezeigt. Wenn wir auf die Türkei blicken, sehen wir, dass die Produktivität von Tag zu Tag sinkt, obwohl wir über fruchtbare Böden verfügen. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind falsche landwirtschaftliche Praktiken, die durch Informationsverschmutzung entstehen. Das YLDZ-Labor setzt sich seit seiner Gründung dafür ein, diese Informationsverschmutzung, die voreingenommene Sicht auf die Bodenanalyse und vor allem falsche landwirtschaftliche Praktiken zu korrigieren. Um unsere Böden, den Verbündeten und stillen Helden der Lebensmittelproduktion, gemeinsam zu schützen, müssen wir Boden-, Blatt- und Bewässerungswasseranalysen durchführen lassen und so Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung verhindern.